Das 3-Säulen-System: Ihr Fundament für eine sichere Zukunft
Die Schweizer Altersvorsorge basiert auf drei starken Pfeilern, die sich gegenseitig ergänzen.
Die Gefahr der Vorsorgelücke
Viele verlassen sich blind darauf, dass die obligatorischen Beiträge ausreichen werden, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu halten. Doch die Realität sieht oft anders aus: Die 1. und 2. Säule decken meist nur etwa 60 % des letzten Einkommens ab. Ohne Eigeninitiative droht im Alter ein finanzieller Engpass.
Der AHV-Check: Fordern Sie alle paar Jahre einen individuellen Kontoauszug (auch IK-Auszug genannt) bei der Ausgleichskasse (SVA) an. Beitragslücken, zum Beispiel durch Auslandaufenthalte oder Studium, können nur innerhalb von fünf Jahren nachgezahlt werden. Verpassen Sie diese Frist, sinkt Ihre Rente lebenslang.
So funktionieren die drei Säulen für Sie
Das System ist logisch aufgebaut, erfordert aber aktives Management in der dritten Stufe:
- 1. Säule (AHV): Die staatliche Existenzsicherung. Jeder zahlt ein, jeder erhält eine Basisrente.
- 2. Säule (BVG): Die berufliche Vorsorge. Sie und Ihr Arbeitgeber sparen gemeinsam Kapital für Ihre Rente an.
- 3. Säule (3a/3b): Die private Eigenverantwortung. Hier entscheiden Sie selbst über die Höhe und die Art der Anlage – und profitieren zusätzlich von massiven Steuervorteilen.
Fazit
Wer das 3-Säulen-System versteht, kann gezielt handeln und muss den Ruhestand nicht fürchten.
Häufig gestellte Fragen
3 Antworten rund um das Thema
Nein, sie ist freiwillig, aber aufgrund der Steuerersparnis und der Lückenschliessung in den ersten beiden Säulen für fast jeden Erwerbstätigen dringend empfohlen.
Das angesparte Kapital (Freizügigkeitsleistung) wird an die Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers überwiesen.
In der Regel nicht, wenn Sie Ihren aktuellen Lebensstandard (Reisen, Hobbys, Wohneigentum) beibehalten möchten.

Autor
Adis Kavazovic
Leiter Versicherung & Finanzplanung
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